Tauchen
Costa Rica liegt zwischen zwei Weltmeeren, dem Pazifik und dem Atlantik. Das grosse Erdbeben vom April 1991 hat die wenigen Korallenriffe an der Karibikküste stark in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grunde hatten auch einige Tauchschulen, die an der Karibikküste angefangen hatten, bald wieder aufgegeben und sich an die Pazifikküste verlagert. Diese bietet einige hervorragende Möglichkeiten, neue Tauchreviere zu besuchen, insbesondere den Golf von Papagayo mit seiner spektakulären Unterwasserfauna und erstaunlichen Vielzahl von kleinen Inseln und Felsformationen. Es bieten sich dem passionierten Taucher rund 25 verschiedene Tauchgründe entlang der Küste an, die in nur 20 bis 50 Minuten Bootsfahrt erreichbar sind. Ein bisschen weiter entfernt liegen die „Islas Murcielagos“ (Bat Islands) und die „Islas Catalinas“ (Catalina Islands). Ein ausgezeichnetes Tauchrevier ist auch die Umgebung der „Isla de Caño“ (Caño Island), ca. 20 km vor der Küste von Drake Bay (Bahia Drake) im nördlichen Teil der Halbinsel Osa. Die von der costaricanischen Regierung als Naturschutzgebiet ausgewiesene Insel ist von extrem tierreichen Gewässern umgeben, die in 45 Minuten bis 1 Stunde von der Küste aus erreichbar sind. Die „Isla de Coco“ (Cocos Island) gilt als eine der weltbesten Tauchplätze mit vielen endemisch lebenden Tierarten. Im Folgenden eine Beurteilung der Tauchverhältnisse an der Pazifikküste.