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Staatsform, Sprache & Religion in Peru

Staat Der Staat Peru ist eine demokratische, soziale, unabhängige und souveräne Republik. Der Staat stellt eine Einheit dar und ist unteilbar. Die Regierung ist einheitlich, repräsentativ, dezentralisiert und nach dem Prinzip der Gewaltenteilung organisiert. Die Verteidigung der staatlichen Souveränität, die Garantie der vollständigen Gültigkeit der Menschenrechte, der Schutz der Bevölkerung vor Bedrohungen ihrer Sicherheit sowie die Förderung des Allgemeinwohls, das sich auf Gerechtigkeit sowie eine umfassende und ausgeglichene Entwicklung der Nation gründet, gehören zu den vorrangigen Interessen des Staates.

Religion Das peruanische Volk ist von Natur aus ein gläubiges Volk: Die Vielfalt der Glaubensrichtungen und die Glaubensfreiheit zeigen sich in einer Vielzahl von Festen und Ritualen, die sowohl die katholische Inbrunst, teilweise das Erbe der Spanier, als auch die Mystik der Jahrtausende alten prähispanischen Kulturen widerspiegeln.

Sprache Amtssprache Perus ist Spanisch, wobei auch Quechua, Aymara und die anderen Indiosprachen in den Regionen anerkannt werden, in denen sie überwiegend gesprochen werden.

Bevölkerung

Menschliche Ressourcen Die Geschichte Perus mit seiner unterschiedlichen Entwicklung zeigt sich in den unterschiedlichen Lebensstandards der Bevölkerung. Ihre Erfahrungen im Bereich der Arbeit, Bildung, Gesundheit und der Fürsorge waren in der Vergangenheit starken Schwankungen ausgesetzt. Am einen Ende findet man diejenigen, die Fähigkeiten und einen Lebensstandard besitzen, der mit Europa und den USA durchaus vergleichbar ist. Am anderen Ende sind diejenigen, deren Möglichkeiten, im Leben voranzukommen, denen der Bauern in Südasien ähneln. Die Regierung und die internationalen Organisationen versuchen, diese Kluft zu verringern, wobei die Sozialausgaben momentan mehr als 40% des Staatshaushalts verschlingen. Die Herausforderung für Peru im 21. Jahrhundert besteht darin, sicherzustellen, dass diejenigen, die wirtschaftlich und sozial benachteiligt sind, spürbare Verbesserungen ihrer Lebensqualität erfahren können. Mehr noch, wenn die wirtschaftlichen Errungenschaften Perus dauerhaft sein sollen, muss das Land sicherstellen, dass mehr Bürger die notwendige Ausbildung besitzen, um sich an den modernen und auf internationaler Ebene wettbewerbsfähigen wirtschaftlichen Sektoren beteiligen zu können.

Bevölkerung Die Bevölkerung Perus betrug im Jahr 2000 25,6 Millionen. Die Bevölkerung ist übermäßig jung; 66% der peruanischen Bevölkerung ist jünger als 30 Jahre und nur 7% älter als 65. Das Wachstumstempo der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren verringert und liegt momentan ca. bei 1,7% pro Jahr mit einem Jahresnettozuwachs von 433 000 bei der Gesamtbevölkerung. Die Geburtenkontrolle hat in der momentanen Regierung Priorität und die Umfragen zeigen nun, dass die peruanischen Frauen sich allgemein weniger Kinder wünschen. Auf der Grundlage der aktuellen Tendenzen wird erwartet, dass das Altersprofil der Bevölkerung sich zwischen 1998 und 2025 ändern wird, wobei sich der Bevölkerungsanteil unter 15 Jahren von 34,4% auf 23,6% reduzieren wird und der Bevölkerungsanteil über 65 Jahren auf 12,6% ansteigen wird. Selbst im Jahr 2025 wird Peru immer noch eine relativ junge Bevölkerung im Vergleich zu den fortgeschrittenen Ländern und Industriestaaten haben. Die Lebenserwartung bei Geburt liegt momentan bei 68 Jahren im Vergleich zu 54 Jahren im Jahr 1970. Diese Zahl liegt jedoch immer noch unter der Lebenserwartung von 73 bzw. 75 Jahren in Argentinien bzw. Chile.