Von den Anden in den Amazonas
Feste Abreisetermine: Mittwochs und Samstags
Zwei feste Abreisetermine pro Woche vom Hochland in den Tieflandregenwald. Im Programm sind Besuche bei einer „Arena" der roten Felsenhähne, Manu´s einzige zugängliche Mineralienlecke für Aras und Papageien, Fluss-Altarme mit Riesenottern, eine farbenprächtige Vielfalt von Vögeln und Säugetieren, Zugang zu unseren großen Aussichtsplattformen und vieles, vieles mehr. Eine Nacht im Nebelwald, eine Nacht im Regenwald am Fuße der Anden und drei Nächte im Tieflandregenwald. Das Programm beinhaltet Bus & Boot Transport sowie den Flug Boca Manu / Cusco.
Tag 01 - Nationalpark Manu - Nebelwald
Heute fahren wir bereits früh zum Manu Nebelwald los. Wir passieren zwei Anden Pässe mit fast 4.000 m Höhe und fahren durch den Nebelwald hinunter. Die Strecke ist ein Paradies für Vogelliebhaber. Nach ungefähr 7 Stunden Fahrt erreichen wir die "Cock-of-the-Rock" (der englische Name für den roten Felsenhahn, den peruanischen Nationalvogel), die im privaten Schutzgebiet von Selva Sur liegt und wo wir die Nacht in Hörweite eines Bergbaches verbringen.
Tag 02 - Felsenhähne, Wollaffen, Flussfahrt, Lodge
Wir stehen früh auf und besuchen die „Arena" der roten Felsenhähne, wo die prächtigen roten Männchen um Weibchen balzen. Wir wandern einige Stunden auf der Strasse auf der Suche nach Vögeln des Nebelwaldes und Wollaffen. Dann Weiterfahrt mit dem Bus nach Atalaya. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Alto Madre de Dios Fluss bei Atalaya wo wir eine "Lunch Box" servieren.
Wir steigen in ein motorisiertes Kanu mit einem 55 PS Außenbordmotor und fahren 1.5 bis 2 Stunden auf dem Alto Madre de Dios flussabwärts zur Pantiacolla Lodge. Wenn genug Zeit vor dem Dunkelwerden ist, können wir noch mit der Erkundung einer der Wege in dem 20 km großen Wegesystem um die Lodge beginnen.
Tag 03 - Manu Wildlife Center, Piro Indianer
Wir machen uns auf eine kurze Wanderung auf den Wegen um die Lodge bevor wir zum Manu Wildlife Center abreisen. Auf dem Weg dahin halten wir in einem Dorf von Piro Indianern. Nach ungefähr 6 Stunden erreichen wir das Manu Wildlife Center zu einem späten Mittagessen. Um der Hitze zu entkommen, ruhen wir den frühen Nachmittag aus. Danach können wir mit der Erkundung von fast 48 Kilometern Wegesystem im Regenwald beginnen.
Tag 04 & 05 - Flora und Fauna - Beobachtungen
Am ersten Morgen stehen wir gegen 4:30 auf und brechen um 5:15 auf. Mit dem Boot fahren wir 25 Minuten flussabwärts zur Mineralienlecke der Aras und Papageien, der so genannten "Ccollpa". Wir gehen an Bord eines Katamarans, einer großen, mobilen Beobachtungshütte. Dieser Katamaran ist durch ein langes Seil an die Stelle manövrierbar, an der sich die Papageien und Aras befinden, nachdem sie an die Lehmwand des Flussufers geflogen sind. Nachdem wir die kleineren Papageien etwa zwischen 6 und 7 Uhr beobachten konnten, gibt es ein Frühstück mit Pfannkuchen in der schwimmenden Beobachtungshütte.
Der Katamaran ist etwa 9 m lang und 5 m breit, 18 Menschen finden bequem darauf Platz und es ist auch eine Toilette vorhanden. Wenn das Wetter gut ist, sollten sich die Aras zwischen 7:30 und 8:30 sammeln und, wenn sie nicht durch Adler oder andere Unvorhersehbarkeiten gestört werden, fliegen sie irgendwann zwischen 8:00 und 9:30 in die Ccollpa, um den Lehm aufzunehmen. Wir verlassen unsere Beobachtungshütte erst nachdem die Aras davongeflogen sind.
(Bitte beachten Sie, dass die Ccollpas im Mai, Juni und Juli nicht so zahlreich von den Papageien und Aras besucht werden.) Wenn das früh der Fall ist, haben wir eventuell Zeit für einen kurzen Besuch bei einem der Seen, um nach den Riesenottern Ausschau zu halten bevor wir zur Lodge zum Mittagessen und vielleicht auch einer Siesta zurückkehren.
Am Nachmittag können Sie die Siesta fortsetzten oder eine Wanderung auf einem der vielen Wege um die Lodge unternehmen.
An diesem Abend und auch am nächsten, wenn Sie möglich, nehmen wir Sie mit auf eine gut einstündige Wanderung (3 km, entsprechend 40 bis 45 Minuten bei raschem Tempo) in den Regenwald zur Minarealienlecke der Tapire.
Wir verbringen den Abend auf unserer 3 m hohen Beobachtungsplattform. Hier befinden sich bezogene Matratzen mit Kopfkissen und Decken unter Moskitonetzen, so dass Sie sich ausruhen während wir auf die ersten Tapire der Nacht warten. Normalerweise tauchen die Tiere zwischen 21:30 und 23:00 auf; sie können aber während der ganzen Nacht beobachtet werden, da sie normalerweise mehrere Male in die Ccollpa kommen.
Wir können entweder die ganze Nacht auf der Plattform verbringen oder nach der ersten Beobachtung zurück zur Lodge laufen. (Bitte beachten Sie, dass die Möglichkeit eine zweite Nacht in der Ccollpa zuverbringen von der Zahl der Gruppen und Gäste in der Lodge abhängig ist.)
Den nächsten Morgen besuchen wir einen Altarm See in der Nähe, Cocha Camungo oder Cocha Blanco, um Wasservögel und Hoatzins zu beobachten und um die Riesenotter zu suchen. Beide Seen liegen in den Territorien jeweils einer Familie dieser zwei Meter langen und 35 kg schweren Räuber, die die einzigen sozialen Mitglieder der Wieselartigen (wie Wiesel, Minks, Dachse, Stinktiere und andere Otter) auf der Welt sind.
Am Nachmittag erforschen wir das ausgedehnte Wegesystem auf der Suche nach einigen der 12 vorkommenden Affenarten, die in unmittelbarer Umgebung der Lodge im Regenwald leben. Es gibt verschiedenste Wege zum Beispiel zu einem Aussichtspunkt über den Madre de Dios oder entlang eines klaren Regenwaldbaches, der bei der Lodge in den Madre de Dios mündet, zu einer riesigen Würgfeige oder zu fruchttragenden Bäumen, die große Zahlen von Vögeln und Affen anlocken und viele andere Möglichkeiten.
Wir können die Mineralienlecke der Tapire an beiden Abenden besuchen und aber auch während des Tages, weil Trughirsche, Nabelschweine, Klammeraffen, Papageien und andere Vögel in die Ccollpa kommen können - und manchmal auch ein Tapir.
Weitere Aktivitäten sind der Besuch bei unsere Aussichtsplattform in nur circa 15 Minuten Entfernung von der Lodge und weitere Wanderungen.
Tag 06 - Kanufahrt - Flug nach Cusco
Frühe Abreise mit dem Kanu zum Flugfeld in Boca Manu und Rückflug nach Cusco. Nach der Ankunft werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass das Programm in Abhängigkeit von den Berichten unserer Forscher und erfahrenen Naturalist Guides, die in der Lodge wohnen, leicht variieren kann um ihre Tier- und Naturbeobachtungen zu optimieren
Termine
Feste Abreisetermine zweimal wöchentlich jeden Mittwoch und Samstag (Minimum 02 Passagiere)
Preis pro Person in Euro
- Anmerkung: Individuelle Abreisen sind auf Nachfrage zu höherem Preis möglich.
- Auch längere Aufenthalte im Nebelwald oder im Tiefland sind gegen Aufpreis möglich.












