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15 Tage / 14 Nächte

Atacamawüste

die trockenste Wüste der Welt

Die Atacamawüste im Norden Chiles zählt zu den trockensten Wüsten der Welt. Dennoch wurde um sie Kriege geführt und sie ist bis heute mit ihren Kupfervorkommen die Schatzkammer und Geldquelle Chiles.

Tag 01 - Santiago - Copiapó

Flug von der Hauptstadt Santiago de Chile nach Copiapó. Sollten Sie die Tour während der Monate September/Oktober machen, werden wir die einsame Salzwüste in den Bergen bis zu der blühenden Wüste beobachten können. Denn in dieser Zeit bietet die Wüste ein eindrucksvolles Naturschauspiel, wenn die Pflanzen der Wüste zu blühen beginnen.

Tag 02 - Antofagasta - Felsentor - 566 km

Antofagasta

Felsentor

Wir fahren heute nach Antofagasta. Die Stadt hat einen 20 Kilometer langen Strand, von wo wir den im Jahre 1872 erbauten Hafen für die Verschiffung des damaligen Exortschlagers Salpeter, das Zollamt- (erbaut 1868) und das wunderschöne Bahnhofgebäude (erbaut 1892) besichtigen können. Die Pazifikbrandung schuf bei Antofagasta eindrucksvolle Felsenformationen. Besonders bemerkenswert und wie von Künstlerhand geschaffen ist das einem Triumphbogen ähnelnde Felsentor "LA PORTADA".

Tag 03 - Calama - Kupfermine - 313 km

Salar de Atacama

Salzseen in der Atacamawüste

Wir fahren weiter nach Calama. Nahe der Stadt befindet sich Chuquicamata, die größte Mine der Welt, in der auch heute noch mit modernsten Methoden Kupfer abgebaut wird. Weiter geht es zu den Salzbergen und dem Oasenstädtchen San Pedro de Atacama. Die wundervollen Kammberge dieser Gegend bildeten sich aus Wind- und Wassererosion.

Tag 04 - San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama ist ein kleines Dorf mit schmalen Gassen und Lehmhäusern, das noch aus der prehispanischen Zeit stammt. Wir werden das Museum Padre Le Paige besuchen. Hier können wir die 11.000 Jahre alte Atacama-Kultur in vollen Zügen beobachten. Ebenso eine Mumie aus dieser Zeit, die wegen ihres guten Erhaltungszustands "Miss Chile" genannt wird.

Laguna Chaxa

hier können "fast immer" Flamingos beobachtet werden

Dann fahren wir weiter zur Lagune Chaxsa. Hier können wir die heimischen Flamingos beobachten sowie den berühmten Atacama Salzsee und das älteste Dorf Tudor (800 Jahre v.Ch.) besichtigen.

Tag 05 - Geysire von El Tatio - 250 km

San Pedro de Atacama

Markt

Ganz früh am morgen um 4.30 Uhr geht es zu den Geysiren von El Tatio, ein durch hohe Berge umgebenes geometrisches Feld, welches durch den Vulkan "El Tatio" gebildet wurde. Die Dampffontänen sind mehrere Meter hoch und die entstehenden Salzminerale sind sehr weich. Man sollte diesem heißen Wasserstrahl nicht zu nahe kommen. Dann fahren wir weiter nach Chiu Chiu und werden in Calama übernachten.
(140 km der Strecke sind Schotterpisten)

Tag 06 -Iquique - Geisterstädte - 410 km

Geisterstädte

aus der Salpeterzeit

Heute geht es weiter nach Iquique. An der Panamericana reihen sich die oficinas, ehemalige, heute verlassene Bergwerkscamps aus der Salpeterzeit. Besonders gut erhalten sind die Geisterstädte Humberstone und Santa Laura an der Abzweigung nach Iquique. Teilweise wirken die Gebäude als wären sie erst vor kurzem verlassen worden. Dabei wurden die meisten bereits im 19. Jhd. oder den 30er Jahren des 20. Jhd. aufgegeben. Wir übernachten in Iquique.

Tag 07 - Iquique - Erholung - baden

Iquique

Tag zur freien Verfügung in Iquique. Im vergangenen Jahrhundert zählte Iquique durch den Salpeterexport zu den wohlhabenden Städten Chiles. Iquique und die darumliegenden Ortschaften erlebten einen außergwöhnlichen Wohlstand. Heute ist Iquique eine Freihandelsstadt, die vom Warenaustausch lebt.

Tag 08 - Arica - Oasen - Kultur - 316 km

Heute geht es weiter nach Arica, welches durch seine wunderschönen Oasen bekannt ist. Wir werden den Morro de Arica besteigen von wo aus wir eine spektakuläre Aussicht bis zum Pazifischen Ozean haben werden. Danach werden wir das historische Museum besuchen.

Tag 09 - Altiplano - Bolivien - 390 km

Besuch des Azapa Tales. Hier finden sich archäologische Spuren aus dem Jahre 1.000 bis 1.400 n.Chr. Wir fahren weiter zum Altiplano, vorbei an den Dörfern Putre, Parinacota und der Lagune Chungará. Den 2.100 ha grossen See and der Grenze nach Bolivien überragen schneebedeckte Vulkanriesen. Verschiedenste Arten von Wasservögeln, darunter Flamingos, bevölkern seine Ufer. Wir kommen vorbei an der Laguna Cotacotani und im LAGO CHUNGARA, dem mit 4.750 m höchstgelegenen See der Erde. In seinem Wasser spiegelt sich der schneebedeckte Kegel des 6.342 m hohen Vulkans Parinacota, während an den Ufern Puna-Enten, Ibisse, Anden-Reiher und Flamingos nach Nahrung suchen. Die Luft ist durchscheinend klar, der Himmel von fast unwirklichem Blau, die gleissende Sonne wärmt auf dieser Höhe allerdings kaum noch. Weiterfahrt nach La Paz in Bolivien.

Tag 10 - Titicacasee - La Paz - 250 km

Wir fahren zum Titicacasee, einem der höchstgelegenen Seen in Südamerika. Übernachtung in La Paz. Wir werden von Herden von Guanakos und Vicuñas auf unserer Fahrt begleitet. Die wilden Verwandten des Lamas lassen sich beim Grasen kaum vom Verkehr stören.

Tag 11 - zurück nach Arica - 390 km

Wir fahren zurück nach Arica wo wir übernachten werden.

Tag 12 - Iquique - Oasendörfer - Pisco - 316 km

Heute geht es über Schotterstraßen zurück nach Iquique. Im Hinterland von Iquique blühen Oasendörfer, wie man sie sich in dieser Wüste kaum vorstellen kann. In Pica gedeihen Chiles aromatischste Limonen welche hervorragend geeignet sind für das chilenische Nationalgetränk "Pisco Sour". In Matilla umrahmen Guajaven- und Maracuyá-Bäume ein malerisches natürliches Becken aus Thermalwasser. Die Oase Tirana ist bekannt durch die alljährlich zwischen den 12. und 18. Juli hier stattfindende Fiesta de la Virgen del Carmen. Ein religiöses Fest, das von indianischen Traditionen und Masken ähnlich den aus China bekannten. Übernachtung in Iquique.

Tag 13 - Küstenstraßen - Antofagasta - 492 km

Heute geht es an der Küste entlang nach Antofagasta. Auf dem Weg passieren wir wieder die Portada (das Tor) aus geologischem Ursprung. Dieser Fels wurde vor 100 Millionen Jahren aus vulkanischem Stein gebildet. Wir übernachten in Antofagasta.

Tag 14 - Bahía Inglesa - Pazifik - 490 km

Übernachtung in Bahía Inglesa am Pazifikozean.

Tag 15 - Rückkehr nach Copiapó - Santiago

Fahrt nach Copiapó um den Flug nach Santiago zu nehmen.

eingeschlossene Leistungen

nicht eingeschlossene Leistungen

Reisezeit und Klima

Von der Wüstenlandschaft im Norden bis zu den bitterkalten Zonen im Süden Chiles nimmt die Temperatur ständig ab. der kalte Humboldtstrom bewirkt, dass die Küstengebiete kühler sind, als es die geographische Lage erwarten lässt. Die Atacama-Wüste gilt als nahezu "tote Wüste", da es hier so gut wie keinen Niederschlag gibt. Es herrschen das ganze Jahr über typische Wüstenbedingungen, mit sengender Sonne tagsüber und empfindlich kühlen Temperaturen nachts. Scharfe Winde wirbeln den Sand auf und machen die Strassen im Norden für den Autoverkehr zeitweise unpassierbar. Die Himmel ist hier im allgemeinen wunderbar klar, so dass man Nordchile ganzjährig gut bereisen kann. Nur an der Küste sorgt der Humboldstrom mit seiner aufsteigenden Luftfeuchtigkeit für die vormittäglichen Nebelbänke, die sogenannte "Camanchaca". Die Temperaturen liegen zwischen 16° und 24°C.

Erforderliches Fahrkönnen

Die Tour ist für jeden geübten Motorradfahrer geeignet, der etwas Schottererfahrung hat.

Die Tour kann sowohl individuell als auch als Gruppenreise gebucht werden.

Hinweis

Sind Sie an anderen Terminen interessiert, so sind diese auf Anfrage möglich.

Einzelzimmeraufpreis 249,- Euro
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Weniger Personen sind auf Anfrage möglich.