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Der "Wilde Süden" - 10 Tage / 9 Nächte

Carretera Austral

wilde Schönheit

Tief im Süden wird die von Vulkanen und Gletschern getragene Landbrücke Chiles so schmal, daß auf ihr nur eine einzige Strasse Platz hat: die sagenhafte Carretera Austral. Weit davon entfernt, auch nur annähernd die Kategorie einer Fernstrasse erlangen zu wollen, bohrt sich ein mehr als 1000 km langer, geschotterter Erschliessungsweg durch eine Landschaft voller Bergwälder und Fjorde von faszinierender Schönheit und schweigsamer Unberührheit.

Tag 01 - Bariloche - sagenumwobene Landschaften

Bariloche

Kathedrale

Abfahrt nach Bariloche entlang des Lago Nahuel Huapi mit seinen herrlichen ursprünglichen Wäldern (Coigues und Zypressen). Es ist ein Gebirgssee mit kristallklarem kalten Wasser und an manchen Stellen über 500 m tief. Mittagessen in der wunderschönen Ortschaft Villa La Angostura, Argentinien.
Wir fahren einen kurvenreichen asphaltierten Weg (Circuito Chico) von ca. 60 km mit einer herrlichen Aussicht zur Insel Huemul. Ebenfalls werden wir das weltbekannte Hotel Llao Llao besichtigen. Übernachtung im 4 Sterne Hotel in San Carlos de Bariloche wo Chalets, Skipisten, eine grandiose Berglandschaft und die Produkte der hiesigen Schokoladenindustrie sorgen am Lago Nahuel Huapi für Schweizer Kolorit. In den zwanziger Jahren begann der touristische Aufstieg des 1898 gegründeten Orts.

Tag 02 - Seenlandschaften im Süden Chiles

Frühstück und Fahrt nach Futaleufú. Der gleichnamige Fluß entwickelt hier reißende Ströme, die nur für sehr gute Abenteuersportler geeignet scheinen. Die kleine Seen wie den LONCONAO und den ESPOLON sollte man auch nicht verpassen. Die Gegend zwischen LA JUNTA und LAGUNA LAS TORRES biete eine menge Ausflugsmöglichkeiten. Hier kann man einen ruhigen Fluss aufwärts fahren. So taten es die Gründer des Ortes Palena, die den Regenwald aufwärts nach Puerto Marin Balmaceda fuhren. Übernachtung in Futaleufú.

Tag 03 - heiße Quellen, unberührte Natur

Pampa Linda

Letztlich erreicht man die TERMAS DE PUYUHUAPI, warme Quellen die 1937 von vier deutschen Siedlern zum ersten Mal erschlossen wurden. Sie liessen sich an einer sicheren Bucht und am Rande des Regenwaldes nieder. Übernachtung in Puyuhuapi. Nur 30 km von Puyuhuapi entfernt liegt der Eingang zum noch völlig ursprünglichen Nationalpark Queulat. Nach einstündiger Wanderung gelangt man vom Blockhaus des Wildhüters zum Aussichtspunkt auf den Ventisquero Colgante, dem grandiosen hängenden Gletscher, dessen Schmelzwasser sich in eine milchig-türkisfarbene Lagune vergiesst.

Tag 04 - Coihaique - Hafensiedlung

Weite Landstriche erwarten Sie

Fahrt nach Puerto Cisnes, einer kleinen Hafensiedlung, die vor allem von der Lachszucht lebt. Die Strecke nach Coihaique verläuft zunächst durch das weite Hügelland im Tal des Río Simpson bis zum smaragdgrünen Lago General Carrera. Übernachtung in Coihaique.

Tag 05 -

Ruta 40

das weite Patagonien

Fahrt nach Balmaceda. Balmaceda ist der älteste Ort in ganz Aisén. Er wurde 1917 von Siedlern gegründet die bereits 1901 dieses Gelände erschlossen hatten. In dieser Zone liegt der Naturschutzpark RESERVA NACIONAL CERRO CASTILLO. Hier befinden sich auch die wunderschöne Lagune CHIGUAY und der Vulkan HUDSON. Die Fahrt über den See General Carrera ermöglicht es uns Chile Chico ("das kleine Chile") zu erschliessen. Übernachtung in Puerto Tranquilo.

Tag 06 - Marmorhöhlen - 2. größter See Südamerikas

Besichtigung von die sogenannte MARMORKATHEDRALE, eine Halbinsel voller Höhlen aus Marmor. Der Fluss Baker, der am meisten Wasser in ganz Chile füht liegt in der Nähe von PUERTO BERTRAND.
Caleta Tortel, an der Mündung des Baker, Ziel für Abenteurer die Profis sein sollten. Lago General Carrera ist der zweitgrösste See in Südamerika und beindruckt wegen seiner überwältigenden, grossartigen und oftmals erschreckenden Natur. Übernachtung in Chile Chico.

Tag 07 - ein Tag auf dem Motorrad...

Fahrt nach Coihaique.

Tag 08 - Parque Pumalín - Riesenfarne...

Fahrt nach Chaitén, einem wenig atraktiver Hafenort. Er ist Ausgangspunkt für Touren in das private Waldreservat Parque Pumalín. Doug Tompkins, Gründer des Esprit-Modekonzerns und millionenschwerer Aussteiger und Idealist, kaufte hier 300.000 ha Land, um den stark dezimierten pazifischen Urwald vor der Holzwirtschaft zu retten. Wanderwege führen tiefer hinein in die grüne, ständig regennasse Wildnis aus Flechten, Riesenfarnen, Coligue-Bambus sowie steinalten Südbuchen, z.B. Lenga, Ulmo und Coigue.

Tag 09 - Fähre - Puerto Varas - Vulkan Osorno

Fährschiff

Frühstück und Fahrt nach Caleta Gonzalo. Hier nehmen wir die Fähre nach Hornopiren. Lodging in Puerto Varas, auch als die Stadt der Rosen bekannt, weil ihre sauberen Wege und Straßen in Rosenbeeten gefasst sind. Puerto Varas liegt am westtlichen Ufer des Llanquihuesees, dem Vullkan Osorno gegenüber. Die Hafenstadt Puerto Montt liegt etwa 30 Minuten von Puerto Varas entfernt. Abendessen in Angelmó, einem bekannten Markt mit zahlreichen kleinen Fischrestaurants in Puerto Montt.

Tag 10 - Osorno - Wasserfälle Todos los Santos

Vulkan Osorno

Zurück nach Osorno, auf dem weg besuch der Petrohué Wasserfälle von den aus dem Lago Todos los Santos ausfliessenden Strömen, die sich übereilt in die Tiefe stürzen, gebildet. Hier beginnt der Naturschutzpark Vicente Pérez Rosales. Von seinen Ausgucken aus sieht man die Vulkane Puntiagudo und Osorno.

Eingeschlossene Leistungen

nicht eingeschlossene Leistungen

Reisezeit und Klima

Bis in die Gegend von Puerto Montt zeichnet sich das Seengebiet ebenfalls durch ein ausgeglichenes Klima aus, starke Regenfälle sind allerdings das ganze Jahr über möglich. Die Temperaturen liegen hier deutlich niedriger als in Mittelchile, zwischen 5°C und 27°C. Auf der Insel Chiloé kann es fast das ganze Jahar über neblig und nasskalt sein, aber in den immerhin 60 sonnigen Tagen präsentiert sich die sattgrüne Landschaft von ihrer attraktivsten Seite.

Erforderliches Fahrkönnen

Die Tour ist für jeden geübten Motorradfahrer geeignet, der etwas Schottererfahrung hat.

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Weniger Personen sind auf Anfrage möglich.