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Der "Wilde Süden" - 17 Tage / 16 Nächte

Patagonien steht seit Jahrhunderten für Freiheit und Weite. Hier tummelten sich Forscher und Revolutionäre, eigneten sich mächtige Clans Ländereien von der Grösse europäischer Staaten an. Patagonien - das ist ein Treibhaus der Geschichten und Legenden.

Diese Region mit ihren einmaligen Naturschauspielen, ist Ziel dieser außergewöhnlichen Endurowanderung.

Tag 01 - Osorno - Übergabe der Motorräder

Vulkan Osorno

Ankunft in Osorno. Willkommensessen mit Sonia und Roberto. Übernachtung im Gasthaus. Übergabe der Motorräder und der erforderlichen Zolldokumente für Argentinien.

Tag 02 - Osorno - Bariloche/Argentinien - 250 km

Abfahrt von Osorno nach Bariloche entlang des Lago Nahuel Huapi mit seinen herrlichen und noch ursprünglichen Wäldern (Coigues und Zypressen). Der Lago Nahuel Huapi ist ein Gebirgssee mit kristallklarem, kalten Wasser. An manchen Stellen ist er mehr als 500 m tief.
Wir fahren einen kurvenreichen asphaltierten Weg (Circuito Chico) von ca. 60 km mit einer herrlichen Aussicht auf die Insel Huemul. Natürlich werden wir auch das weltbekannte Hotel Llao Llao besichtigen. Übernachtung im 4 Sterne Hotel in San Carlos de Bariloche der Ort an dem Chalets, Skipisten, eine grandiose Berglandschaft und die Produkte der hiesigen Schokoladenindustrie am Lago Nahuel Huapi für Schweizer Kolorit sorgen. In den zwanziger Jahren begann der touristische Aufstieg des im Jahre 1898 gegründeten Ortes.

Tag 03 - Bariloche - Esquel - 310 km

Bariloche

Kathedrale

Entlang der wunderschönen und kurvenreichen Strecke nach Esquel passieren wir die Seen Mascardi, Guillelmo und Gutierrez. Immer wieder haben wir die schneebedeckte Andenkordillere im Blickfeld. Am Abend geniessen wir den Luxus unseres 4 Sterne Hotel.

Tag 04 - Esquel - Perito Moreno - 330 Km

Aussicht auf der Ruta 40

Frühstück und Abfahrt nach Perito Moreno über die Ruta 40. Heute kehren wir auf einer 70 km von Perito Moreno entfernten Farm ein. Das liebevoll geführte Haus lädt mit gutem Essen und echter Gastfreundschaft.
190 km der Strecke sind Schotterpiste.

Tag 05 - Perito Moreno - Estancia - 350 Km

Ruta 40

das weite Patagonien

Es blöckt überall in Chiles und Argentiniens Süden. Jedes Jahr werden auf den weiten ESTANCIAS (=Schaffarmen) insgesamt zehn Millionen Schafe zum Scheren zusammengetrieben. Trotz Bergbau, Öl- und Gasförderung ist Wolle auch heute noch das wichtigste Produkt in Patagonien und Feuerland. Hier kommen auf einen Menschen rund sechs Schafe. Wir übernachten auf einer Estancia in La Angostura..
Die Strecke ist eine Schotterpiste (schwer)

Tag 06 - Estancia La Angostura - Calafate - 330 Km

Perito Moreno

Gletscher

Der Höhepunkt des heutigen Tages ist sicherlich die imposante Aussicht auf den Gletscher Perito Moreno im National Park. Auf fünf Kilometer breiter und mehr als 60 Meter hoher Front schiebt sich der eisige PERITO MORENO in den Brazo Rico, einen Seitenarm des verzweigten Lago Argentino. Dieser Gletscher zählt zu den wenigen auf der Welt, die noch nicht schrumpfen. Wenn mit dumpfem DONNER die Eisbrocken ins Wasser fallen, schlagen die Wellen hoch. Wir übernachten in einem gepflegten Guesthouse.
Schotterpiste

Tag 07 - Calafate - Gletscher - 150 Km

Patagonien

Frühstück und Tagesausflug zum Gletscher Perito Moreno. Möglichkeit einer Schiffsfahrt am Lago Argentino zu den Gletschern Onelli und Spegazzini. Abendessen und Übernachtung in Calafate.
Schotterpiste

Tag 08 - Calafate - Punta Delgada - 200 Km

Naturschönheiten an der Ruta 40

Frühstück and Abfahrt nach Río Gallegos und dann nach Punta Delgada zum Übernachten.
50 km Schotterpiste

Tag 09 - Punta Delgada - Feuerland - 300 km

Das Ende der Welt

Das Ende der Welt
Die heutige Fahrt führt uns zum Río Grande. Keine andere Meerenge der Welt blickt auf eine solch dramatische Vergangenheit zurück, wie die Magellanstrasse. Dieser Wasserweg, der die große Feuerlandinsel vom amerikanischen Kontinent trennt, wird auf seiner 410 km langen Strecke von Hungerhäfen, Indianerfriedhöfen, verlassenen Goldminen, über tausend Wracks und Millionen von Pinguinnestern gesäumt. Fernäo de Magalhäes veränderte mit der Entdeckung dieser Ost-West-Passage am 1. November 1520 die Weltgeschichte. In Punta Delgada nehmen wir die Fähre zur Insel Tierra del Fuego (ca. 20 Minuten Fahrt). Wir übernachten in Ushuaia dem Endpunkt unserer heutigen Etappe.
110 Schotterpiste

Tag 10 - Feuerland - das "Ende der Welt" - 150km

Tierra del Fuego

Feuerland

Ushuaia mit 29.500 Einwohner ist Argentiniens südlichste Stadt. Sie liegt am Beagle-Kanal, der nach dem Schiff der Darwin-Expedition benannt wurde. Der Beagle Kanal zieht neben den vielen Duty-free-Shops Jahr für Jahr viele Besucher an. Wir nutzen die Gelegenheit für einen Ganztagesausflug um die Umgebung von Ushuaia zu erkunden.
Schotterpiste

Tag 11 - Nationalpark - Tierra del Fuego - 100 km

Im westlich gelegenen Nationalpark "Tierra del Fuego" gibt es noch die ursprüngliche feuerländische Vegetation. Schiffstouren führen zur Estancia Habertón, Feurlands älteste Ranch. Diese Ranch wird von den Nachkommen des Missionars Thomas Bridges verwaltet. Abendessen und Übernachtung in Uschuaia.
Schotterpiste

Tag 12 - Uschuaia - Punta Arenas - 550 Km

es kann auch mal regnen...

Wir starten unsere Motorräder und fahren wieder in Richtung Chile. Wir nehmen die Fähre in Punta Delgada nach Punta Arenas. Übernachtung im Gästehaus in Punta Arenas. Punta Arenas liegt direkt an der Magellanstrasse und ist Dreh- und Angelpunkt des tiefen Südens und die einzige echte Großstadt dieser Region. Meist hängen bleischwere Wolken über dem grauen Band der Magellanstrasse, der 30 km breiten Meerenge zwischen Patagonien und Feuerland. Fast immer weht ein heftiger, feuchtkalter Wind vom Wasser her durch die Straßen.

Tag 13 - Punta Arenas - Pinguin Kolonien - 150 km

Pinguine

Wir erkunden die Gegend um Punta Arenas. Ein beliebter Tagesausflug führt von Punta Arenas etwa 70 km nordwestlich zum Seno Otway und seinen Pinguin-Kolonien. Tausende der ulkigen Tiere leben dort in den Gängen, die sie in den Sand gegraben haben. Vielleicht bekamen hier Magellans Leute als erste Europäer überhaupt Pinguine zu Gesicht. Sie gehören zur Gattung spheniscus magellanicus. Mann nennt sie auch "Eselspinguine", weil sie ähnlich schnarrende Geräusche wie die Grauohren von sich geben.

Tag 14 - Punta Arenas - Cerro Castillo - 250 Km

Nationalpark Torres del Paine

Heute fahren wir nach Puerto Natales nordwestlich von Punta Arenas. Hier befindet sich auch die Bucht Última Esperanza. Puerto Natales ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet und den Nationalpark TORRES DEL PAINE. Dieses Gebiet wurde im Jahr 1978 zum Weltbioshärenreservat erklärt. Seine Gesamtfläche beträgt 160.000 Hektar. Seine Gesamtoberfläche beträgt 160.000 Hektar. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10 °C.
100 Km Schotterpiste

Tag 15 - Torres del Paine - 100 Km

Torres del Paine

Natur pur

Der National Park Torres del Paine ist reich an Waserfällen, Seen und Lagunen. Die vielfältige Fauna und Flora machen dieses Gebiet zu einem der schönsten Naturwunder überhaupt. Lassen Sie sich von der Schönheit dieser einmaligen Naturwunder verzaubern.
Schotterpiste

Tag 16 - Torres del Paine - Puerto Natales -150 Km

Ruta 40

Es gibt so viel zu sehen, das wir noch einen Tag länger hier verweilen. Wir besichtigen die HÖHLE DES MILODON. Diese Höhle ist 200 m tief. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wurden hier Überrreste des prehistorischen Milodon (ein zahnloses Rießenfaultier) entdeckt. Die grandiose Landschaft mit Bergspitzen wie denen der TORRES und CUERNOS DEL PAINE, mit Bergen wie dem PEHOE, TORO, SARMIENTO oder Seen wie dem LAGO GREY und der LAGUNA AZUL, mit Gletschern wie dem GREY und DICKINSON, mit Anglerparadiesen wie dem RIO SERRANO, locken Besucher die unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen. Übernachtung im Puerto Natales und Rückgabe der Motorrädern.

Tag 17 - Puerto Natales - Santiago

Leider heisst es schon wieder Abschied nehmen, denn auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende. Fahrt im Minibus nach Punta Arenas und Flug über Santiago nach Deutschland oder Start Ihres Anschlussprogrammes.

eingeschlossene Leistungen

nicht eingeschlossene Leistungen

Reisezeit und Klima

Das unwirtliche Patagonien mit seinen Gletschern und noch unberührten Landstrichen ist im Winter schneebedeckt (mit Ausnahme der Küstenlinie). Die Sommer sind regenreich, während im Frühling ständig eisige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h wehen. Klima und Landschaft sind mit denen Norwegens vergelichbar. Am besten besucht man den tiefen Süden in den Monaten von September bis April, wenn die Sonne höher am Himmel steht und die Durchschnittstemperaturen auf 13° C klettern.

Erforderliches Fahrkönnen

Die Tour ist für jeden geübten Motorradfahrer geeignet, der etwas Schottererfahrung hat.

Hinweis

Sind Sie an anderen Terminen interessiert, so sind diese auf Anfrage möglich.

Einzelzimmeraufpreis 329,- Euro
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Weniger Personen sind auf Anfrage möglich.