10 Tage / 9 Nächte
Traumreise durch die Seen und Vulkangebiete Chiles und Argentiniens
Die "chilenische Schweiz" zählt zu den harmonischsten Landschaften Südamerikas; wobei der Kontrast der vielen tiefblauen Seen und der Kette der schneebedeckten Vulkane der Anden für den europäischen Besucher sicher noch eindrucksvoller ist. Chile hat 2.085 Vulkane, von denen 55 noch immer aktiv sind.
Tag 01 - Osorno, unsere Tour beginnt
Ankunft in Osorno und Übernahme der Motorräder. Osorno wurde stark durch deutsche Einwanderer beeinflusst. Die deutschen Wurzeln stecken noch tief in ihren Einwohnern. Mehr als hundert Kilometer rund um Osorno wurde die Architektur, die Landwirtschaft und die Bildung durch deutsche Traditionen beeinflusst.
Wir beenden den Tag mit einem Willkommensabendessen.
Übernachtung mit Frühstück.
Tag 02 - Fahrt nach Bariloche / Argentinien
Abfahrt von Osorno nach Bariloche entlang des Sees Lago Nahuel Huapi mit seinen herrlichen und noch ursprünglichen Wäldern (Coigues und Zypressen). Der Lago Nahuel Huapi ist ein Gebirgssee mit kristallklarem, kalten Wasser. An manchen Stellen ist er mehr als 500 m tief.
Wir fahren einen kurvenreichen asphaltierten Weg (Circuito Chico) von ca. 60 km mit einer herrlichen Aussicht auf die Insel Huemul. Natürlich werden wir auch das weltbekannte Hotel Llao Llao besichtigen. Übernachtung im 4 Sterne Hotel in San Carlos de Bariloche der Ort an dem Chalets, Skipisten, eine grandiose Berglandschaft und die Produkte der hiesigen Schokoladenindustrie am Lago Nahuel Huapi für Schweizer Kolorit sorgen. In den zwanziger Jahren begann der touristische Aufstieg des im Jahre 1898 gegründeten Ortes.
Tag 03 - Gletscher Negro - Pampa Linda
Abfahrt zum Gletscher Negro (200 km). Es gibt nur wenige Möglichkeiten mit dem Motorrad bis zum "schwarzen Gletscher" (Glaciar negro) zu gelangen. ZU Mittag essen wir in Pampa Linda. Übernachtung und Abendessen in Bariloche.
Tag 04 - San Martín de los Andes
Abfahrt nach San Martín de los Andes über Villa Traful (260 km). Der "Sieben Seen Distrikt" ist durch viele kleine Seen sind dicht bewaldete Abhänge geprägt. Die Landschaft ist äußerst beeindruckend und zieht vor allem Angler und Trekker in ihren Bann. Übernachtung in San Martín de los Andes.
Tag 05 - zurück nach Chile - Ureinwohner
Abfahrt nach Pucón und Villarrica über die schönsten Grenzübergange von Hua-Hum. Hier sieht man besonders viele der typischen Araucarias (Baumart). Das Volk der Mapuche (die Ureinwohner Chiles) leben hier. Die Spanier nannten dieses Volk die Araukaner, weil sie sich vorwiegen von den Nüssen der Arakarienzapfen ernährten. Hier stehen rund 2.000 Jahre alte Araukarien und in den Tiefen dieser Wälder leuchten grüne Lagunen wie Schlangenzungen. Übernachtung in Pucón.
Tag 06 - Pucón - Nationalpark - Thermalquellen
Tagesfahrt in die Umbegebung. Nördlich von Pucón kommt man zu den Seen "LAGO CABURGA" und "COLICO". In den Bergtälern des Nationalparks HUERQUEHUE liegen die Seen LAGO TINQUILCO, TORO und VERDE. Im Gegensatz zum schwarzen Vulkansand, der im gesamten Seengebiet vorherrscht, sind einige Strände des Lago Caburga strahlend weiß. Der aktive pazifische Vulkangürtel hält auch das Wasser der Thermalquellen in dieser Gegend warm. Bademöglichkeiten bestehen hier in den TERMAS de MENETUË oder TERMAS DE HUIFE östlich von Pucón. Übernachtung in Pucón.
Tag 07 - Valdivia
Fahrt nach Valdivia (300 km). Valdivia ist eine prominente, an der südlichen Seenplatte gelegene Stadt. Sie wird von dem breiten Fluss Calle-Calle durchzogen und hat etwas über 120.000 Einwohner. Der CALLE CALLE, der fast vollständig befahren werden kann, wird tagtäglich von mittelgrossen Schiffen durchkreuzt, die diese Stadt mit den alten spanischen Festungen von NIEBLA und CORRAL verbinden. Mittagessen im Fischrestaurant direkt an an der Pazifikküste. Rückfahrt und Übernachtung im Hotel Centinela
Tag 08 - Aufstieg zum Vulkan Osorno - Nationalpark
Abfahrt nach Cascadas (350 km) und Aufstieg zum Vulkan Osorno (optional, sehr gute Kondition nötig). Weiter geht es nach Puerto Varas, welches auch als die Stadt der Rosen bekannt ist, weil ihre sauberen Wege und Straßen mit Rosenbeeten eingefasst sind. Besuch der Petrohué Wasserfälle. Gespeist werden diese durch die ausfließenden Ströme des Sees Todos los Santos (Allerheiligensee). Hier beginnt der Naturschutzpark Vicente Pérez Rosales. Von seinen Beobachtungsstationen aus sieht man die Vulkane Puntiagudo und Osorno.
Die Hafenstadt Puerto Montt liegt etwa 30 Minuten von Puerto Varas, am westlichen Ufer des Llanquihuesees, entfernt. Abendessen in Angelmó, einem bekannten Markt mit zahlreichen kleinen Fischrestaurants in Puerto Montt.
Übernachtung in Puerto Varas.
Tag 09 - Insel Chiloé - Pfahlbauten
Fahrt zu "Isla Grande" was soviel bedeutet wie "Große Insel". So wird Chiloé von den Chilenen genannt. Chiloé liegt ca. 90 km von Puerto Montt entfernt und war über die Jahrhunderte isoliert vom Festland, da sie verwaltungstechnisch im spanischen Reich zu Peru gehörte. Es entwickelte sich eine fast eigene Kultur mit vielen mystichen Geschichten, die man sich auch heute noch erzählt. Interessante Besichtigungspunkte sind die Pfahlbauten (Palafitos) in Castro, der Sonntagsmarkt von Dalcahue und der Chiloé-Nationalpark an der Ostküste. Übernachtung in Ancud.
Tag 10 - Rückfahrt
Rückfahrt nach Osorno, übergabe von Motorrädern.
Eingeschlossene Leistungen
- Dreisprachiger Reiseleiter (deutsch, english, spanisch)
- Begleitfahrzeug für das Gepäck
- Benzin
- Mittagsessen ohne alkoholische Getränke
- Übernachtungen in 3* oder 4* Hotels mit Frühstück
- Motorrad Yamaha XT 600 voll ausgerüstet mit Koffern und Tankrucksack
- Eintritt zum Ventisquero Negro und Petrohué Wasserfälle
- Chilenische Landkarte Turistel 2003
- Zolldokumente
- Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen
nicht eingeschlossene Leistungen
- Verpflegung ( außer Abendessen)
- Reiseversicherungen
- Trinkgelder und Gegenstände des persönlichen Bedarfs
- Flüge
Reisezeit und Klima
Bis in die Gegend von Puerto Montt zeichnet sich das Seengebiet durch ein ausgeglichenes Klima aus. Starke Regenfälle sind allerdings das ganze Jahr über möglich. Die Temperaturen liegen hier deutlich niedriger als in Mittelchile, zwischen 5°C und 27°C. Auf der Insel Chiloé kann es fast das ganze Jahr über neblig und nasskalt sein, aber in den immerhin 60 sonningen Tagen präsentiert sich die sattgrüne Landschaft von ihrer attraktivsten Seite.
Erforderliches Fahrkönnen
Die Tour ist für jeden geübten Motorradfahrer geeignet, der etwas Schottererfahrung hat.
Hinweis
Sind Sie an anderen Terminen interessiert, so sind diese auf Anfrage möglich.
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Weniger Personen sind auf Anfrage möglich.







